BürgerEnergie Kieler Förde eG


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DEZENTRALITÄT


Dezentral / lokal
Strom muss dort produziert werden, wo er gebraucht wird.
Photovoltaikanlagen sind das Mittel der Wahl für die lokale Stromerzeugung in Städten und Gemeinden. Es gibt ungezählte Dächer, die für die Installation von Photovoltaikanlagen in Frage kommen. Wenn wir diese Möglichkeiten nutzen, können wir einen maßgeblichen Teil zur Energiewende beitragen. Wenn der benötigte Strom vor Ort produziert wird, muss er nicht über Hochspannungsleitungen transportiert werden. Das schont die Landschaft und beugt Transportverlusten vor. Größere Verbraucher können dann über regional installierte Windkraftanlagen versorgt werden. Auch Biogasanlagen können hier genutzt werden - sofern sie nicht gerade Nahrungsmittel zur Vergärung nutzen.

Energiemix
Alle drei Erzeugungsarten können im Zusammenspiel für eine kontinuierliche Stromversorgung aus erneuerbaren Energien sorgen. In Mecklenburg-Vorpommern ist ein erstes Hybridkraftwerk in Betrieb genommen worden. Dort wird überschüssiger Strom aus Windkraftanlagen in Wasserstoff umgewandelt, der dann gespeichert werden und bei Bedarf in Blockheizkraftwerken oder Turbinen zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden kann.
Die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Quellen wird eine entscheidende Rolle spielen. Hier müssen dringend Förderstrukturen entwickelt werden, um die Marktreife der Speichermedien voran zu treiben.

Auch hier ist wieder das Thema Dezentralität entscheidend. Es muss unterschiedlich dimensionierte Speichereinheiten geben: Für die Solaranlage auf dem Dach bzw. als Gruppenspeicher für mehrere Dachanlagen und größere Speicher(module) für z. B. Windkraftanlagen.

Weitere Informationen über Lösungsmöglichkeiten, die die Notwendigkeit und die Möglichkeiten der dezentralen Speicherung verdeutlichen, finden Sie in der erläuternden schematischen Darstellung (PDF) des SfV e.V.

Empowering

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